WWF Tipps - Schon gewusst?

WWF Tipps - Schon gewusst?

Biodiversität

  • Wildblumen auf dem Balkon ziehen Schmetterline und Bienen an. Einige Blüten wie jene von Borretsch, Wiesenbocksbart und Ringelblumen sind zudem essbar.
  • Wildkräuter auf Wiesen und Feldern nur mit dem Einverständnis der Bauersleute ernten. In Wäldern zurückhaltend pflücken.
  • Alte knorrige Obstbäume sollten erhalten bleiben: Die Früchte - auch Fallobst - eignen sich vorzüglich zum Kochen und Einmachen.
  • Fast vergessene Gemüse neu entdeckt: Topinambur, Petersilienwurzel oder verschiedene Karottensorten bringen Biodiversität in die Küche.
  • Hochstammbäume bieten bedrohten Insekten- und Vogelarten sowie Wildbienen Lebensraum. Obst von Hochstammbäumen fördert die Biodiversität.

    Nachhaltigkeit

    • Auch ein kleiner Garten eignet sich für die naturnahe, pflegeleichte Selbstversorgung: Jetzt Bio-Kräuter, Erdbeeren und Radieschen pflanzen.
    • Statt mit Butter, Rahm oder Milch können die meisten Speisen mit Olivenöl verfeinert werden. Es weist eine deutlich bessere Klimabilanz auf.
    • Grilliertes Gemüse erfreut sich zunehmender Beliebtheit und bereichert den Barbecue-Plausch aufs Feinste. Das Klima dankts.
    • Makrelen und Heringe vermehren sich sehr schnell und sind deshalb weniger anfällig auf Überfischung als Raubfische.
    • Weite Transportwege schaden dem Klima. Deshalb Lammfleisch aus der Schweiz wählen.
    • Beim Grillieren nur Holzkohle mit FSC-Label verwenden. Diese ist aus Holz von umwelt- und sozialverträglich bewirtschafteten Wäldern hergestellt.
    • Gemüse oder Flocken unter die Fleischmasse gemischt verbessern die Ökobilanz und liefern zusätzliche wertvolle Inhaltsstoffe.
    • Jetzt sind die Beeren in der Region reif und deshalb die Transportwege kurz.
    • Heiss Eingefülltes wie Konfitüre oder Mixed Pickles sind die klimafreundliche Lageralternative zum Tiefkühlen.
    • Hülsenfrüchte, geschickt kombiniert, sind gute Eiweisslieferanten in der fleischlosen Küche.
    • Altbackenes Brot - ohne Kerne - ist vielseitig verwendbar: für Gratins, Suppen, Croûtons oder Paniermehl.
    • Achten Sie beim Kauf von Fisch aus Wildfang auf das MSC-Siegel. Es steht für eine bestandes­erhaltende und umweltschonende ­Fischerei, die regelmässig kontrolliert wird.
    • Wer statt tierische vermehrt pflanzliche Eiweissträger wie Linsen, Getreide, Tofu, Bohnen Nüsse und Kartoffeln isst, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas.
    • Die grünen Spargeln aus Europa sind auf dem Markt. Jetzt zuzugreifen, ist wesentlich klimafreundlicher als im Winter, wenn das Gemüse aus Übersee eingeflogen wird.
    • Die Herstellung von Fleisch belastet die Umwelt bedeutend mehr als die pflanzlicher Nahrungs­mittel. Achten Sie deshalb auf Bio- oder TerraSuisse-Produktion, und ­geniessen Sie Fleisch bewusst.

     Tierwohl

    • Innereien sind eine Delikatesse, die wieder zu entdecken sich lohnt. Sie lassen sich ebenso vielseitig zubereiten wie Edelstücke und bereichern den Menüplan.

    Energie

    • Der Backofen ist optimal ausgelastet, wenn gleichzeitig mehrere Gerichte darin gebacken werden. Restwärme für knuspriges Brot nutzen.
    • Produkte mit langer Kochzeit im Dampfkochtopf zubereiten. Das erspart 70% Zeit und 30-60% Strom.
    • Die Herdplatte sollte nicht grösser sein als die Pfanne. Bei 1 bis 2 cm Übersatz verpufft rund 20% Wärme und damit Strom. Die jeweils passende Lösung wählen.
    • Neue Kühlgeräte mit Topten-Label verbrauchen rund 50% weniger Strom als herkömmliche.
    • Wer einen Dampfkochtopf oder eine Isolierpfanne verwendet, spart bis zu 75 Prozent Energie. Kochen Sie Kohlrabi auf kleiner Hitze in der Isolierpfanne oder 4–5 Minuten im Dampfkochtopf.


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