Die Labels der Migros

Umwelt- und tierfreundlich oder regional hergestellte Produkte werden von der Migros mit speziellen Labeln ausgezeichnet. Wie sie aussehen, heissen und was sie bedeuten.

Aus der Region. Für die Region. Viele Landwirtschaftsprodukte der Migros werden in der Umgebung hergestellt und es gibt sie nur in der jeweiligen Region zu kaufen. In der Deutschschweiz sind diese Artikel mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» ausgezeichnet, in der Westschweiz mit «De la région». Im Tessin mit «I Nostrani del Ticino». Damit unterstützt die Migros Produzenten und Betriebe in der Region und bietet so ihren Kunden regionale Produkte an, denen sie vertrauen können. Insgesamt sind das 8000 Nahrungsmittel.

Fairtrade / Max Havelaar: Es gibt in der Migros viele Produkte mit dem «Fairtrade Max Havelaar»­Label, wie Bananen, Kaffee, Reis und Gewürze. Diese werden von Bauern in armen Ländern angebaut. Das «Fairtrade Max Havelaar»­Label steht dafür, dass diese Bauern in Afrika, Lateinamerika und Asien unter besseren Bedingungen arbeiten können und genügend Geld dafür bekommen. So können auch sie besser leben. Mit der zusätzlichen Fairtrade-Prämie können sie ausserdem eigene Projekte umsetzen, wie eine Schule oder ein medizinisches Center bauen.

MSC: Mit dem Label MSC werden Fische und Meeresfrüchte ausgezeichnet, die auf schonende Weise in Meeren oder Seen gefangen werden. Das bedeutet: Es werden nur so viele Tiere gefischt, wie es der Natur guttut. Denn neue Fische und Meeresfrüchte brauchen Zeit nachzuwachsen. Zudem achten die Fischer darauf, dass möglichst keine Jungfische, andere Fischarten oder Meeresvögel in ihre Netze geraten, die gar nicht gefangen werden sollen. Seit Anfang 2014 werden an der Fischtheke in der Migros nur noch Fische und Meeresfrüchte verkauft, die der WWF als empfehlenswert und akzeptabel einstuft.

ASC: Das ASC-Label steht für die verantwortungsvolle Zucht von Fischen und Meeresfrüchten. Diese Tiere wachsen in Anlagen im Meer oder in grossen Becken auf dem Land auf. Diese bieten den Tieren genügend Lebensraum. Ausserdem achten die Züchter darauf, dass die Gewässer, in denen die Fische und Meeresfrüchte aufgezogen werden, nicht verschmutzt werden.

Migros Bio: Bio-Bauern arbeiten im Einklang mit der Natur. Ihre Produkte sind naturbelassen, von hoher Qualität und nach strengen Richtlinien produziert. Bei Bio sind keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel oder Kunstdünger erlaubt. Pflanzen werden vor Schädlingen etwa mit Nützlingen wie Marienkäfern geschützt, Unkraut wird von Hand gejätet. Das Tierwohl ist sehr wichtig: Alle Tiere dürfen regelmässig nach draussen und fressen Bio-Futter.

Terra Suisse: Das Label steht für eine naturnahe, tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft. Die Bauern und Bäuerinnen halten ihre Rinder und Schweine in tierfreundlichen Stallungen mit Auslauf. Kälber werden in Gruppen gehalten. Sie bekommen als Futter Milch von der Kuh und Heu. Beim Getreideanbau gibt es strenge Vorschriften zum Boden- und Pflanzenschutz sowie zur Düngung. Zusätzlich schaffen die Landwirte Raum für Wildtiere.

Unter diesem Zeichen verspricht die Migros Kindern und Jugendlichen, sich noch mehr für die Umwelt und die Gesellschaft einzusetzen. Dazu gehört unter anderem, dass die Migros Parks und Wiesen zum Spielen schafft, PET- und andere Plastikflaschen recycelt und dazu schaut, dass es den Tieren gut geht.

Mehr »