Dünsten

Dünsten in Eigenflüssigkeit

Pfanne mit Deckel, Bratschaufel, Fett, Gargut, Gewürze, Flüssigkeit

Dünsten mit Fremdflüssigkeit

Pfanne mit Deckel, Bratschaufel, Fett, Gargut, Gewürze, Flüssigkeit

Allgemeine Erklärungen

Dünsten ist ein Garprozess, bei dem keine oder nur wenig Fremdflüssigkeit benötigt wird. Der Anteil an Eigenflüssigkeit des Gargutes wird genutzt, um die erforderliche Dampfentwicklung zu gewährleisten. Reicht die Eigenflüssigkeit nicht aus, wird diese mit wenig Fremdflüssigkeit ergänzt.
Das Gargut wird in einer Pfanne in Fett bei mittlerer Hitze erhitzt, dabei entsteht keine Bräunung. Danach wird das Gargut mit einem gut abschliessenden Deckel zugedeckt und auf dem Herd fertig gegart. Weil mit wenig Flüssigkeit gearbeitet und das Gargut nicht angebraten wird, kommt das Eigenaroma der Zutaten optimal zur Geltung.

Gargut

Pilze, Früchte und Gemüse mit hohem Wassergehalt
Zum Beispiel: Champignons, Tomaten, Zucchetti, Peperoni, Äpfel, Pfirsich
Methode: Dünsten ohne Fremdflüssigkeit

Gemüse mit niedrigerem Wassergehalt
Zum Beispiel: Kartoffeln, Lauch, Karotten
Methode: Dünsten mit Fremdflüssigkeit

Fleisch
Zum Beispiel: gewürfeltes durchzogenes Fleisch von Rind, Kalb, Lamm oder Geflügel
Methode: Dünsten mit Fremdflüssigkeit

Gargeschirr

  • Bratpfanne mit Deckel
  • Pfanne mit Deckel

Tipp

  • Wichtig ist, dass der Deckel gut abschliesst.
  • Diese fettarme Garmethode eignet sich für gesundheitsbewusste Ernährung.
  • Eine Variante des Dünstens ist die Zubereitung en papillotte, das Garen im eigenen Saft in einer verschlossenen Folie oder in einem Backpapier.
  • Bei Fleischgerichten ist das Dünsten dem Schmoren sehr ähnlich. Der Unterschied liegt darin, dass beim Dünsten das Fleisch nicht angebraten wird und somit der Eigengeschmack des Fleisches stärker zur Geltung kommt.
  • Als Flüssigkeit wird Wein, Bouillon, Fond oder Wasser verwendet.

Zusätzliche Informationen

  • Hinzugefügt am 26.11.2010
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